Archiv für die Kategorie ‘Bundestagsabgeordnete Marlene Rupprecht’

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Marlene Rupprecht zum Thema: Die Kinderkommission – Für Kinderinteressen einstehen!

Donnerstag, 11. November 2010

Liebe Leserinnen und Leser,

auch nach vielen Jahren der Mitarbeit im Bundestag gibt es für mich immer noch Termine, auf die ich mich besonders freue. Ende Oktober war wieder so einer: Von meinem CDU-Kollegen habe ich für die nächsten neun Monate den Vorsitz der Kinderkommission des Deutschen Bundestags übernommen. Damit habe ich nun schon zum drittenmal die Leitung dieses Gremiums inne, dem ich seit 1998 als stellvertretendes und seit 2002 als ordentliches Mitglied angehöre.

Im Mittelpunkt meiner Vorsitzzeit stehen drei Themen, die ganz wesentlich mitbestimmen, wie kindergerecht und kinderfreundlich unser Land ist: Einerseits die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention, andererseits auch die Gesundheit von Kindern sowie drittens das Thema „Kinder und Behinderung“. Stets bietet die Leitung der Kinderkommission die Chance, den Fokus der Parlamentsarbeit und das öffentliche Interesse auf diese eher stiefmütterlich behandelten Themen zu lenken.

Weltkindertag am 20. September 2010

Mittwoch, 29. September 2010

SPD-Kinderbeauftragte zum Weltkindertag am 20.September

Marlene Rupprecht: Kürzungen treffen die Ärmsten

Am Montag, 20. September, war Weltkindertag. In diesem Jahr, so Marlene Rupprecht, Kinderbeauftragte der SPD-Bundestagsfraktion, besteht in Deutschland aber kaum ein Grund, den Weltkindertag zu feiern: „Das von der Bundesregierung vorgelegte Kürzungspaket wird Familien, Kinder und Jugendliche erheblich belasten. Einsparungen nach dem Rasenmäher-Prinzip drohen und werden vor allem Familien mit geringem Einkommen treffen.“

Obwohl die jüngste Shell-Jugendstudie eindeutig ergeben habe, dass bis zu 15 Prozent der Jugendlichen kaum soziale und persönliche Perspektiven haben, plant die schwarz-gelbe Bundesregierung gerade auf dem Rücken armer Familien drastische Kürzungen. „Allein die komplette Streichung des Elterngeldes bedeutet für Familien, die Arbeitslosengeld II beziehen, 3.600 Euro weniger pro Jahr in der ohnehin klammen Haushaltskasse,“ kritisiert Marlene Rupprecht.
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